Beim Soundkuchen gibts tollen Indie-Pop!
Superbude Hotel & Hostel
Juliusstraße 1-7
, 22769 Hamburg

Beim Soundkuchen gibts tollen Indie-Pop!

Sonntag

Superbude Hotel & Hostel
Juliusstraße 1-7

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Preis: 1 Stück Kuchen mitbringen 😋

Soundkuchen mit Matija & Hans Maria Richte

Liebe Freude des vergnügten Kuchen und Musikgenuss,
da die Natur uns ausreichend zu verstehen gibt, dass unsere Anwesenheit draußen nicht erwünscht ist, kuscheln wir uns halt noch drinnen ein. Für diese graue Zeit haben wir ja eine schöne Sonntagnachmittagstradition und ihr ahnt es schon..: der Soundkuchen geht in die nächste Runde! Backt einen Kuchen oder beglückt den Bäcker eures Vertrauens, packt Freunde, die Nachbarin oder das Kind ein und kommt uns am 11.02.18 in der Superbude St. Pauli besuchen.
Eintritt ist wie immer ein Stück Kuchen (bitte nicht vergessen, damit ein schönes Kuchenbuffet einsteht) und der Kaffee und die Musik gehen aufs Haus!
Musikalisch freuen wir uns am 11.02.18 auf Matija und Hans Maria Richter:

Matija:

Erster Akt. „Die Vorgeschichte“
Die fetten Indie-Jahre in den späten Neunzigern, als quasi monatlich eine sensationelle neue Band mit höllischem Charisma um die Ecke kam, sind vorbei. Wir schreiben das Jahr 2017. Die Popkultur ist zersplittert, diffus, wesentlich schnelllebiger als noch vor wenigen Jahren. Der Money Boy-Witz hat sich längst verselbstständigt, heißt jetzt Cloud Rap und ist zum eigenständigen Genre gemorpht. Die Halbwertszeit von Trends ist in Zeiten von Virals, Memes, Apps und Co. kurz geworden. „I bims“ wird noch bevor dieser Text zu Ende geschrieben ist, wieder out sein. Die Welt teilt sich in reddit-Leser und nicht-reddit-Leser. Frank Spilker versteht den Underground nicht mehr. Die Gitarre gilt unter Kids nicht mehr als das aller-coolste Instrument.
Das Ensemble tritt auf. Eine talentierte, charismatische junge Band erscheint im Rampenlicht. Vier Jungs, die damals kaum laufen konnten. Vier junge Männer, die sich ihr halbes Leben lang kennen. Zusammen zur Schule gegangen sind, auf Partys und im Club als Gang auftreten. Die meiste Zeit verbringen die vier Anfang Zwanzigjährigen allerdings im Proberaum und Tourbus.
Es dauert nicht lange bis die junge Band erste Erfolge verbucht, einen ersten kleinen Indie-Deal unterschreibt, schnell vor 1000 und mehr Leuten spielt, von den Medien wahrgenommen wird, das erste Mal im Fernsehen auftritt, die ersten großen Festivals spielt.
Dann tritt im Jahr 2016 die große Plattenfirma auf den Plan. Ein längerer Studioaufenthalt in den Hamburger Clouds Hill Recording Studios wird zur Zäsur: Aus den Capitols wird Matija.

Zweiter Akt. „Die Transformation“
„Wir wollten keinen künstlichen Namen mehr tragen, es sollte etwas Persönliches sein.“
Matija, der Vorname des Sängers mit deutschen und slowenischen Wurzeln, wird zum Bandnamen. Klingt nicht deutsch, klingt nicht englisch, klingt eher international und erklärt sich vor dem Hintergrund, dass ohnehin viele internationale Einflüsse bei Matija eine Rolle spielen. Slowenien, die Slowakei, Jordanien, die USA, Hamburg und nicht zuletzt München sind Zutaten in dem Konglomerat, das die Band ausmacht.
Zu Matija Kovac (Vocals, Rhythmusgitarre und elektrische Blockflöte) gesellen sich Jan Salgovic (Leadgitarre, Synthesizer, Fender Rhodes), Johann Blake (Bass, Synthesizer, Backing Vocals) und Sami Salman (Drums, Percussion). Matija ist eine dieser Bands, in der jeder jedes Instrument spielt.
Seit 2011 spielte die Band in London, Wien, Hamburg und Berlin; teilten sich Bühnen mit Wanda, Kensington, The 1975 und Catfish And The Bottlemen.

Dritter Akt. „Die Agenda“
Inspiriert von Freidenkern wie Bowie oder Warhol möchten sie „die Mauer der Normalität“ durchbrechen. Mit Einflüssen von Radiohead, Foals oder Lana Del Rey und lyrisch bisweilen von der HipHop-Poesie eines Kendrick Lamar geprägt.
Gemeinsam mit Produzent Johann Scheerer (u.a. Peter Doherty, Bosnian Rainbows) gelingt der Balanceakt bei den vielseitigen und unterschiedlichen Stücken einen roten Faden beizubehalten. Schwer zu sagen, was genau alles zusammenhält. Vermutlich die Stimme von Matija. Vielleicht die Virtuosität der Band. Wahrscheinlich beides.

Das Debütalbum von Matija erschien im Herbst 2017.

Hans Maria Richter:

Das Solodebüt von SAMBA-Frontmann Knut Stenert aka Hans Maria Richter bietet hochkarätigen Indie-Pop mit intelligenten Texten.
Mit seiner Mitte der 90er Jahre in Münster gegründeten Formation SAMBA definierte der Songwriter und Bandchef Knut Stenert maßgeblich das deutsche Indie-Geschehen. Dabei entwickelte sich die für ihre intelligent-assoziativen, deutschsprachigen Texte bekannte und ursprünglich als Punk-Formation gestartete Band hin zu einem anspruchsvollen Indie-Pop-Act, der bis dato acht hochgelobte Longplayer vorlegte. Jetzt präsentiert Band-Mastermind Knut Stenert unter dem Pseudonym HANS MARIA RICHTER sein Solodebüt, auf dem er in die Rolle des sarkastischen, desillusionierten Romantikers schlüpft, der einen spöttischen Blick auf die Alltagsmüdigkeit wirft, die sich Altersmilde nennt.
»Die Welt Zu Gast Beim Feind« besticht durch seine ungewöhnlich unaufgeregte Haltung – sowohl auf textlicher wie auch musikalischer Ebene – und stellt damit einen wohltuenden Gegenpol zu den Eitel- und Sinnlosigkeiten der Gegenwart dar. Befreit von allem überflüssigen Zierrat und Ballast, voller musikalischer Verve sowie druckvoll mit Gitarre, Keyboards, Bass und Schlagzeug in Szene gesetzt, offeriert er hierauf unter der produktionstechnischen Regie von Tobias Siebert (HUND AM STRAND, ENNO BUNGER, ME AND MY DRUMMER, PHILLIP BOA AND THE VOODOOCLUB) elf durchweg hochkarätige Indie-Pop-Tracks, darunter unprätentiös hitverdächtige Nummern wie »Das Ist Neu«, »Krähen« und »Bergauf«, die zweifelsfrei zum Besten und Eingängigsten gehören, das Stenert seit langem geschrieben hat.

Wir freuen uns auf tolle Musik, leckeren Kuchen und unsere super Gäste!

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Bilder via Soundkuchen mit Matija & Hans Maria Richter

Texte von Soundkuchen mit Matija