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Dorian Electra

Es verwundert kaum, dass Dorian Electra bereits 2020 vom Guardian als Pop-Sensation gehandelt wurde. Ein Grund dafür war das 2019 veröffentlichte Debütalbum „Flamboyant“, das heute knapp 38 Millionen Streams zählt. Im Zentrum dieses Debüts steht die Zelebrierung männlicher Stereotype, die in neuem Licht betrachtet werden, um diese Themen laut eigener Aussage mit Spaß zugänglich und verständlich für alle zu machen. Dieser Ansatz der leichten Verständlichkeit komplexer Geschlechterstereotypen und anderer queerer Themen resonierte bereits 2019 mit vielen Menschen. 2023 sind über 500.000 Follower auf den sozialen Medien und über 360.000 monatlichen Hörer auf Spotify ein Zeugnis für den Erfolg des genderfluiden Menschen: Dorian Electra fühlt sich keinem Geschlecht zugehörig und verkörpert diese Freiheit auch in der Musik sowie in aufwändig designten Bühnenkostümen.

Neben Headlineshows in den USA und Europa zelebrierten Fans den Hyper-Pop-Sound von Dorian Electra bereits auf Festivals wie dem Pukkelpop, Dour Festival, Lowlands Festival, Primavera Sound und Firefly Music Festival sowie auf einer Tour als Support für Charli XCX im Jahr 2019. 2020 porträtierte Arte Tracks den in Los Angeles lebenden Menschen hinter dem Künstlernamen Dorian Electra und bezeichnete diesen als Role Model der neuen Dekade.

Mit der Musik begann Dorian im Alter von 14 Jahren. Ein Keyboard sowie das Musikprogramm GarageBand waren Grundlage für die musikalische Karriere, die neben männlichen Role Models von zwei elterlichen Einflüssen maßgeblich geprägt wurde: Zum einen der Vorliebe des Vaters für Classic Rock und Alice Cooper, die als Einflüsse in der Musik Electras deutlich hörbar sind. Zum anderen der früheren Faszination der Mutter für Barock und das viktorianische Zeitalter, was sich in den Kostümen und der Inszenierung der Musikvideos widerspiegelt. Bereits 2010 begann Electra mit der Veröffentlichung erster Musikvideos, die mit Fokus auf politischen Thematiken schnell für Aufsehen sorgten. In den jüngsten Musikvideos zeigt sich Dorian Electra mal hyper-weiblich („Freak Mode“), mal hyper-männlich („Career Boy“) und sprengt damit jegliche Konventionen der mutmaßlichen Gender-Binarität. Für den Menschen hinter der Musik geht es beim Thema Gender jedoch nicht um eine eindeutige Identifikation, sondern vielmehr um eine „Stimmung, einen Geschmack oder ein[en] Vibe, den ich jeden Tag aufs Neue wähle“. Fans feiern Dorian für diese Vielseitigkeit, die sich auch in der Musik des Artists widerspiegelt. So vielseitig wie Dorian Electra selbst, klingt auch die Musik. Wie mit dem Thema Gender, bricht Dorian auch mit jeglicher Genre-Konvention.
Die im August 2023 veröffentlichte Single „Puppet“ baut auf der Anfangsmelodie von Beethovens „Für Elise“ auf und expandiert dieses kurze Pianofragment um Elektropop, Alternative Rock, Breakcore und Rap. Ein Crossover-Experiment, das auf voller Länge gelingt und die Freiheit in der Musik unterstreicht. So auch die Single „Freak Mode“, die tanzbaren Elektropop mit harten Rock-Gitarren und pompösen Posaunen vereint. Am 6. Oktober 2023 erschien das neue Album „Fanfare“, das mit großer Vielseitigkeit und Genrebrüchen Dorian Electras Stellung als Pop-Sensation weiter untermauerte. Nach den ersten erfolgreichen Konzerten in Berlin und Köln im Januar, folgen nun zwei weitere Konzerte in Stuttgart und Hamburg.

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