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Forscher fragen: Planetare Grenzen

Seit Jahrzehnten steigt der weltweite Verbrauch von Energie, Rohstoffen und Fläche kontinuierlich an. Wälder schrumpfen, Böden verlieren ihre Fruchtbarkeit, Arten verschwinden in rasantem Tempo und das Klima gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht.

Am Earth Overshoot Day wird jedes Jahr sichtbar, ab welchem Zeitpunkt die Menschheit mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat, als die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann. Für Deutschland fällt dieser Tag besonders früh im Jahr – ein deutliches Zeichen dafür, dass unser Lebens- und Wirtschaftsmodell die planetaren Grenzen überschreitet.

Forschende warnen seit Langem vor den Folgen dieser Übernutzung. Ihre Analysen zeigen: Mehrere planetare Belastungsgrenzen sind bereits überschritten oder stehen kurz davor. Die Konsequenzen betreffen nicht nur Ökosysteme, sondern auch soziale Stabilität, globale Gerechtigkeit und zukünftige Wohlstandsmodelle. Gleichzeitig wächst die Erkenntnis, dass technologische Lösungen allein nicht ausreichen werden, um die Krise zu bewältigen.

Was bedeuten planetare Grenzen konkret für Politik, Wirtschaft und unseren Alltag? Wie viel ist genug – und wie kann Suffizienz, also ein gutes Leben mit geringerem Ressourcenverbrauch, Teil der Lösung sein?

Anlässlich des Earth Overshoot Day 2026 und des Country Overshoot Day 2026 für Deutschland spricht Johannes Büchs mit der Nachhaltigkeitsforscherin Frauke Wiese über Ursachen und Folgen der Übernutzung unseres Planeten und über Wege zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Gesellschaft.


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