Liedstadt Festival: Im Knust geht's quer durch alle Musikstile
Information der Veranstalter
LIEDSTADT FESTIVAL 2026: MASQUERADE - A PARODY OF PARADISE
KUNAL LAHIRY + NILS WANDERER + ENSEMBLE RESONANZ + DJ YAZMO
Nach der erfolgreichen Erstausgabe 2024 geht Liedstadt Hamburg vom 26. September bis 10. Oktober 2026 in die zweite Runde. Im Zentrum stehen der Liederzyklus „Fields of Wonder“ von Robert Owens über Gedichte des afroamerikanischen Schriftstellers und Bürgerrechtlers Langston Hughes sowie die Gedichte selbst, die sich als programmatischer Faden durch alle Konzerte ziehen. Als Mitbegründer der „Harlem Renaissance“ machte sich Langston Hughes zeitlebens für die Anerkennung afroamerikanischer Kunst und Kultur stark und leistete mit Gedichten wie „I, Too“ wichtige Beiträge zur Bürgerrechtsbewegung in den USA. Diese Perspektive rückt Liedstadt Hamburg nun in den Fokus und schlägt mit vielfältigen Konzerten in Elbphilharmonie und Laeiszhalle, im KNUST, der Michel-Krypta in der Hauptkirche St. Michaelis, der Halle 424, dem TONALi Saal, dem Rolf-Liebermann-Studio, dem Resonanzraum sowie im Brakula Bramfeld Brücken zu unterschiedlichen Musiktraditionen.
Zum Abschluss des Liedstadt-Festivals gestalten elf Streicher:innen des Ensemble Resonanz zusammen mit Countertenor Nils Wanderer und Pianist Kunal Lahiry am Klavier einen abwechslungsreichen Abend im KNUST auf St. Pauli und streift dabei verschiedene Klangwelten und Genres: von klassischem Liedgesang mit Klavier- und Orchesterbegleitung bis hin zu modernem Musical.
Besetzung und Ort sind wie geschaffen für das Konzert: Wie kein Zweiter bewegt sich Nils Wanderer durch die Stile, nennt sich selbst »Wanderer zwischen den Welten«, singt mit glockenklarer Countertenor-Stimme an renommierten Opernhäusern wie der Metropolitan Opera in New York und macht Pop-Projekte mit Größen wie Conchita Wurst. Auch Kunal Lahiry bringt einen großen musikalischen Facettenreichtum mit und begeisterte das Hamburger Publikum in der Elbphilharmonie ebenso wie auf dem Reeperbahn Festival. Das KNUST, das seit eh und je verschiedene Musikkulturen zusammenbringt, bietet den idealen Rahmen für dieses Aufeinandertreffen.
Im Zentrum des Programms stehen Lieder des afroamerikanischen Komponisten Robert Owens, der mit seinem poetischen Zyklus »Fields of Wonder« über den gleichnamigen Gedicht-Band von Langston Hughes das gesamte Liedstadt-Festival prägt. Passend dazu erklingen Werke der US-amerikanischen Komponistinnen Florence B. Price und Margaret Bonds sowie von Benjamin Britten, Ralph Vaughan Williams und Roger Quilter, die in ihren Liedern weitere Texte von Langston Hughes, Louise C. Wallace und William Shakespeare vertonten – unter anderem aus Shakespeares Komödien »A Midsummer Night’s Dream« und »Twelfth Night«. Hinzu kommen Musical-Nummern im Stile des klassisch ausgebildeten Countertenors Klaus Nomi – der in den 1970er-Jahren unter anderem mit David Bowie zusammengearbeitet hat und mit ausgefallenen Bühnenshows ein Millionenpublikum erreichte.
Mit Nils Wanderer (Countertenor), Kunal Lahiry (Klavier) und dem Ensemble Resonanz
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