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Information der Veranstalter

Madame Kika

Einmal sein Leben auf den Kopf stellen

Irgendwo im Süden von Belgien. Kika und ihr Freund erwarten das zweite Kind. Kika arbeitet im Sozialamt; sie weiß wie schlecht es Leuten gehen kann. Dann stirbt ihr Freund und Kikas Leben entgleist: Neben dem Partner und seinem Einkommen ist auch die Wohnung weg. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als Prioritäten zu setzen: 1) Wohnung, 2) Geld.

Von einer anderen jungen Frau erfährt sie, dass man davon leben kann, seinen (getragenen) Slip zu verkaufen. Für Kika öffnet sich eine unbekannte Welt. Und sie ist neugierig. Diese neue Welt besteht aus Macht, Lust und Schmerz. Keine einfache Sache…
Regisseurin Alexe Poukine: „Die Leute tun sich schwer damit, sich vorzustellen, dass man beides sein kann – Mutter und Hure– und noch so vieles mehr. Für mich gibt es auch eine moralische Dimension, die sehr problematisch ist, nämlich dass Sexarbeiter:innen fast immer als Opfer dargestellt werden. Und diese Darstellung hat reale Auswirkungen – sie beeinflusst Gesetze.
Sexarbeiter:innen werden oft als abschreckendes Beispiel gezeigt. Wir wollen nicht glauben, dass eine Frau sich bewusst dazu entscheiden kann, das mit Prostitution verbundene Stigma zu überschreiten – oder es sogar anzunehmen.“

Der Film wurde auf dem Filmfestival in München als bester internationaler Film ausgezeichnet, auf dem Filmfestival in Brüssel bekam Manon Clavel einen Preis als beste Darstellerin, ebenso wie den Lumiere Award in Frankreich.

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