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Information der Veranstalter

Eine Stadt sieht einen Film 2026: KLEINE FREIHEIT

Tag, 1 Film, 17 Kinos

2016 hatten die Hamburger Arthouse- und Programmkinos die außergewöhnlichste Kinotour Deutschlands ins Leben gerufen und es war absolut gigantisch! Alle 15 Vorstellungen waren damals ausverkauft und wir waren berauscht von dem Hamburggefühl an unser aller Lieblingsort – dem Kino. Sofort wollten wir das wiederholen und nun feiert das jährliche Kinoevent bereits seinen 11. Geburtstag.

Einen ganzen Sonntag lang - 11 bis 21 Uhr - zeigen in diesem Jahr 17 Hamburger Kinos Yüksel Yavuz' Film Kleine Freiheit. Traditionelles Herzstück der gemeinsamen Kinoveranstaltung ist die Reise des Filmteams durch die Spielstätten mit Publikumsgesprächen vor Ort. Ein besonderer Bonus für alle Fans ist die Drehort-Tour an die Originalschauplätze des Films.

Zum Film:

Freiheit – ein großer Begriff, aber mit einfacher Bedeutung: das Recht des Menschen, über das eigene Leben selbst zu bestimmen. In Hamburg, St. Pauli, ist die "Kleine Freiheit" wiederum der Name einer geschichtsträchtigen Seitenstraße aus dem 17. Jahrhundert, die Religions- und Gewerbefreiheiten gewährte und dazu führte, dass sich Menschen dort niederließen, die anderswo keinen Platz fanden.

Zwischen den Nuancen des Begriffs und den verschiedenen Winkeln der Straßen bewegt sich der Film Kleine Freiheit von Yüksel Yavuz, mal rasend schnell, mal mit vorsichtigen Schritten. Mit einem genauen und empathischen Blick schaut der Film auf Fragen von Zuhause-Sein, Zugehörigkeit, Identität und Freundschaft.

Erzählt wird die Coming-of-Age-Geschichte der beiden Jugendlichen Chernor und Baran mitten in Hamburg. Baran stammt aus einem kurdischen Dorf im Südosten der Türkei und hat seine Eltern im gewaltvollen Konflikt verloren. Chernor kommt aus einem nicht näher benannten Ort in Afrika und träumt von einem Leben in Australien. Beide verfügen über keinen gesicherten Aufenthaltsstatus und sind somit von Abschiebung bedroht. Als die Situation der beiden sich zuspitzt drohen die Ereignisse zu eskalieren und Baran steht vor folgenreichen Entscheidungen.

Ausgehend von prekären Lebensrealitäten blickt der Film jedoch nicht auf Mangel, sondern auf Selbstwirksamkeit, Mut und die Suche nach der eigenen Geschichte.

Hinweis

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