Ausstellungen in Hamburg: Was du im Juli nicht verpassen darfst
Theresa (27) ist Redakteurin, ehemalige Kunststudentin und fühlt sich zwischen Museumshallen und Galerieräumen zuhause. Auch wenn sie heute lieber in ihrer Freizeit malt als im Studium, hat sie ihre Liebe zur Kunst nie verloren. Jeden Monat empfiehlt sie die spannendsten Ausstellungen der Stadt – von großen Publikumsmagneten bis zu kleinen Entdeckungen, an denen du sonst vielleicht vorbeigelaufen wärst.
In der Kunsthalle führen Lassnig und Munch Deep Talk ohne Worte

Die Hamburger Kunsthalle feiert aktuell ein geniales Match. Die Österreicherin Maria Lassnig und der norwegische Expressionist Edvard Munch treffen in einer großen Doppelschau aufeinander. Obwohl ein halbes Jahrhundert zwischen ihnen liegt, verhandelten sie dieselben existenziellen Krisen: Einsamkeit und Entfremdung, Krankheit und Vergänglichkeit, die Suche nach dem Selbst – und diese Themen übertragen sie direkt auf die Leinwand. Die 13 Kapitel der Ausstellung jagen dich durch ein Wechselbad der Gefühle und zeigen, wie grandios die Bilder der beiden miteinander flirten. Dabei könnten die Stile der zwei Genies kaum unterschiedlicher sein: Lassnig mit ihren radikalen Körperbildern, Munch mit seinen düsteren Seelenlandschaften. Letzteren kennen wahrscheinlich die meisten aus dem Kunstunterricht, trotzdem sind es vor allem Lassnigs grelle Gemälde, die mich sehr berührt haben. Sie stehen dem berühmten Expressionisten nichts nach, im Gegenteil: Vielleicht sind sie der geheime Star dieser Ausstellung in Hamburg.
- Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = LebensflussÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg
- 🎟️ ab 8 €
- 📅 27.03.2026 – 30.08.2026
- 🎨 Malerei (Moderne), Filme, Zeichnungen
- 🚶♀️ Jeden ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt von 18 bis 21 Uhr gratis.
Gönn dir eine Portion Zen: Entschleunigung auf Japanisch im MKG

Das MK&G beamt dich direkt ins Land der aufgehenden Sonne: Bei der Ausstellung „Inspiration Japan“ schlenderst du vorbei an kunstvollen Bambuskörben, edler Keramik und echten Samurai-Schwertern. Das Highlight sind die Holzschnitte der Sammlung Walter Gebhard, die dich in die quirlige Edo-Zeit katapultieren. Du wirst staunen, wie frech und modern diese Jahrhunderte alten Werke wirken und wie sehr sie damals schon europäische Maler-Genies wie Van Gogh den Kopf verdreht haben. Im zweiten Geschoss kannst du zwischen den zarten Botanik-Grafiken und Blumenmalereien so richtig runterkommen. Oder du schaust im Erdgeschoss, im Teeraum, vorbei. Obwohl die Ausstellung in Hamburg schon mehr als zwei Jahre läuft, lohnt sich der Besuch: Das Museum tauscht alle vier Monate die Exponate, weil die jahrhundertealten Papier- und Textilschätze so lichtempfindlich sind.
- Inspiration JapanÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G), Steintorpl. 1, 20099 Hamburg
- 🎟️ ab 8 €
- 📅 26.11.2023 – 03.01.2027
- 🎨 Malerei, Grafik, Textil- und Lackkunst
- 🚶♀️ Führung am 30. Juli um 19 Uhr.
Lenins Hirn in Scheiben: Was seine Krankenakte in einer Hamburger Ausstellung sucht

Man nehme: Ein Gehirn in dünnen Scheiben, ein paar Elektroschock-Geräte und eine kräftige Prise sowjetischer Propaganda. Fertig ist das Rezept für eine Sonderausstellung im Medizinhistorischen Museum, die nichts für schwache Nerven ist. Im Scheinwerferlicht steht eine sensationelle Entdeckung aus dem Archiv des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE): die originale Krankenakte von Wladimir Iljitsch Lenin! Du blickst direkt auf die handschriftlichen Notizen des Hamburger Neurologen Max Nonne, der 1924 an Lenins Totenbett im russischen Gorki saß. Neben diesen brisanten Dokumenten siehst du die gruseligen Werkzeuge der damaligen Hirnforschung, historische Mikroskope und echte Gewebepräparate – quasi das Making-Off von Lenins zerschnittenen Gehirn, das heute in Russland hinter verschlossenen Türen liegt. Heißt für dich: Eine spannende Mischung aus True Crime, Medizingeschichte und politischer Propaganda!
- Lenins Tod. Eine SektionÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Medizinhistorisches Museum Hamburg, Martinistraße 52, 20246 Hamburg
- 🎟️ ab 4 €
- 📅 14.02.2025 – 17.01.2027
- 🎨 Archivmaterial, Fotografie, Objekte
- 🚶♀️ Mittwochs gibt es um 18 Uhr einen kostenlosen Vortrag im Hörsaal des Museums.
Woher hatte Pippi ihr Gold? Die Ausstellung im MARKK erzählt die wahre Geschichte

Pippi Langstrumpf war früher meine Kindheitsheldin: Eine echte Querdenkerin – frech, frei und furchtlos. Umso gespannter war ich auf die Ausstellung im Hamburger MARKK, die dich mit auf eine Reise zum Taka-Tuka-Land nimmt und sich um die Familie des Mädchens aus der Villa Kunterbunt dreht. Genauer: Um Pipis Papa, einen “Südseekönig” mit Beigeschmack, der über die indigene Bevölkerung herrschte und Pippis unbeschwertes Leben finanzierte. Die Schau ist auch für Erwachsene interessant, weil sie das Geheimnis um die wahre Vorlage von Kapitän Langstrumpf lüftet: den schwedischen Seefahrer Carl Pettersson (1875–1937). Dieser erlitt tatsächlich Schiffbruch, ließ sich auf den Tabar-Inseln im Bismarck-Archipel nieder und baute Kokosplantagen auf. Die Gegenüberstellung von Buchillustrationen, Archivdokumenten und pazifischen Kunstwerken regt zum Nachdenken an, wenn du das nächste Mal durch Kinderbücher blätterst. Die Kleinen wiederum dürfen über Rampen und Rutschen balancieren, alte Seekarten entdecken und in Pippis Fußstapfen treten.
- Pippis Papa und eine wirklich wahre Geschichte aus dem PazifikÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK)
- 🎟️ ab 6 €
- 📅 6.09.2024 – 27.06.2027
- 🎨 Archivdokumente, Illustrationen, Fotografien
Klimts Kuss im Großformat: Das perfekte Date für Paare (und alle, die es werden wollen)

Normalerweise bin ich die Erste, die die Augen verdreht, wenn Klassiker lieblos digitalisiert werden, aber die neue Gustav Klimt Ausstellung in Hamburg ist ein absoluter (Gold)Rausch! Im Port des Lumières erwachen die berühmtesten Meisterwerke des Wiener Jugendstils zum Leben. Du spazierst mitten durch die Gemälde hindurch, wenn die goldenen Ornamente im Takt einer Beethoven-Sinfonie oder einer Wagner-Ouvertüre über die Wände tanzen. Die einen nennen sie kitschig, die anderen finden sie wunderschön: Zu Klimts Bildern voller bunter Farben und opulenten Mustern haben wohl die meisten eine Meinung, ohne mit Kunst viel am Hut zu haben. Pärchen auf der Suche nach Romantik finden hier die perfekte Kulisse, um Klimts berühmten „Kuss“ nachzuahmen. Singles fläzen sich derweil auf eine der vielen Liegen und lassen die Seele in dieser visuellen Gold-Explosion baumeln. Und wer gerne fotografiert, entdeckt an jeder Ecke einen spektakulären Hintergrund für das nächste Bild im Instagram-Feed.
- Gustav Klimt: Das immersive ErlebnisÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Port des Lumières, Platz am 10. Längengrad 1, Hamburg, 20457
- 🎟️ ab 17 €
- 📅 20.06.2026 – 06.10.2026
- 🎨 Projektion
Die erste Ausstellung im Hamburger Kultur Kontor ist ein Volltreffer

Während draußen auf dem Rasen die WM-Stimmung kocht und halb Hamburg vor den Bildschirmen mitfiebert, schaut das Kultur Kontor genauer hin: Mit seiner allerersten Ausstellung „SPORT. MASSE. MACHT. Fußball im Nationalsozialismus“ zeigt das neu eröffnete Museum am Klosterwall, dass das runde Leder schon immer weit mehr war als nur ein Spiel. Auf rund 700 Quadratmetern begegnest du bewegenden Einzelschicksalen, wie der Geschichte des jüdischen HSV-Spielers Walter Wächter oder der Pionierin Lotte Specht, die einst die erste Frauenmannschaft gründete. Doch die Schau bleibt nicht in der eigenen Hälfte stehen, sondern spielt den Pass in die Gegenwart und stellt die Frage: Wo lauert der Rassismus heute noch im Stadion? Interaktive Stationen laden zum Mitfiebern ein und verwandeln den Museumsbesuch in ein gelungenes Heimspiel. Im Gegensatz zum Stadion sind die Tore kostenlos geöffnet.
- Sport. Masse. Macht. Fußball im Nationalsozialismus.Öffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Kultur Kontor, Klosterwall 2-8, 20095 Hamburg
- 🎟️ kostenlos
- 📅 10.06. – 05.08.2026
- 🎨 Fotografie, Texte, Trikots
- 🚶♀️ Viele öffentliche Führungen und Rundgänge
Echte Männer zeigen Gefühle: Detox für den Männlichkeitsmythos im PHOXXI

Stell dir vor, du triffst nach vielen Jahren deinen Vater wieder. Er hat ein wildes Leben hinter sich, saß im Gefängnis und nahm viele Drogen. Was machst du? Abdulhamid Kircher griff zu einer analogen Kamera, die für ihn zum emotionalen Schutzschild und zur Brücke zugleich wurde. Über zehn Jahre lang hat er seine Familie zwischen Berlin und der Türkei begleitet. Seine Bilder, die nun im Rahmen der 9. Triennale der Photographie zu sehen sind, erzählen von Einsamkeit und vererbten Traumata, aber auch von der Sehnsucht nach Versöhnung. “Vielleicht bin ich es, der ihn zuerst lieben muss”, sagt der 30-jährige Künstler, der die Ausstellung in Hamburg gemeinsam mit seiner Partnerin Zoe Bullock auf die Beine stellte. Das Highlight ist eine neun Meter breite Wandinstallation. Wie ein riesiges Puzzle verwebt sie großformatige Abzüge von Farbfotografien mit handschriftlichen Notizen und alten Dokumente seines Großvaters – fast fühlt es sich so an, als würdest du in einem Tagebuch eines Freundes blättern. Diesen ehrlichen Trip musst du im temporären Haus der Photographie der Deichtorhallen selbst spüren!
- ABDULHAMID KIRCHER – ROTTING FROM WITHINÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 PHOXXI – Temporäres Haus der Photographie, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg
- 🎟️ ab 6 €
- 📅 5.06.2026 – 1.11.2026
- 🎨 Fotografie, Texte, Archivmaterial
- 🚶♀️ Führung mit der Kuratorin am 16. Juli, von 16:30-18 Uhr.
Vier Etagen voller unbequemer Perspektiven: Die Fotos in der Sammlung Falckenberg fordern deinen Blick heraus

Lange war die Sammlung Falckenberg wegen Umbauarbeiten geschlossen, doch für die Triennale der Photographie sind die Türen wieder offen. Die erste Ausstellung in den frisch gestrichenen Hallen dreht sich um 80 internationale Künstler:innen unserer Gegenwart, die dir deine Kunstlehrer:innen wahrscheinlich nicht zeigten: Halil Altındere, Maja Bajevic, John Baldessari, Lewis Baltz, Victor Burgin, Claire Chevrier, Allana Clarke, Jeremy Deller, Valie Export, Dominique Gonzalez-Foerster und noch weitere. Die rund 170 Arbeiten vereint eine gemeinsame Haltung auf das Verdrängte, das Unerträgliche und das Sinnentleerte der Gesellschaft – Geschichte besteht eben nicht nur aus starren Fakten, sondern aus vielen Perspektiven. Du bist wiederum gefragt, deine eigene Meinung zu bilden. Hauptsächlich erwarten dich Fotos in dieser Hamburger Ausstellung, aber auch Videos und Installationen sind in den vier Geschossen der ehemaligen Fabrikhalle verteilt. Perfekt für alle, die etwas Neues sehen und ihren Horizont erweitern wollen – dafür reicht ein Besuch in die Sammlung Falckenberg!
- INNER MORNINGS, OR FORMS OF COUNTERCULTUREÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Str. 71, 21073 Hamburg
- 🎟️ ab 7 €
- 📅 05.06.2026 – 13.09.2026
- 🎨 Fotografie, Video, Installation (Gegenwartskunst)
- 🚶♀️ Führung mit Kunststudierenden am 14. Juni von 14 bis 15 Uhr
Diese Ausstellung in Hamburg erklärt dir Ottensens DNA

Wenn du oft in Ottensen unterwegs bist, standest du wahrscheinlich schon einmal vor oder in der Motte – zumindest kannte ich, als ich noch im Viertel gewohnt habe, das Kulturzentrum als beliebte Anlaufstelle für Poetry-Slams, Konzerte oder Hoffeste. Dass die Motte über fünf Jahrzehnte hinweg die gesamte Identität und den kreativen Geist von Ottensen beeinflusste, zeigt die Ausstellung im Erdgeschoss des Altonaer Museums: Innerhalb der letzten anderthalb Jahre hat ein Team aus Mitarbeiter:innen des Museums und dem Archiv-Team zusammen mit der Kuratorin aus der Motte diese Schau erdacht, geplant und umgesetzt. Sie zeichnet die Entwicklung von den handwerklichen Werkstätten der damaligen Bürgerinitiative bis hin zu den heutigen Inklusions-, Medien- und Jugendprojekten nach. Zu entdecken gibt es originale Konzertplakate, historische Fotografien aus den wilden 1970ern und persönliche Fundstücke aus drei Generationen. Nachbar:innen können in Erinnerungen schwelgen oder selbst kreativ werden: In der DIY-Werkstatt mit Button-Maschine stehen Farbe und Papier zum Mitmachen bereit.
- MOTTEnsen. 50 Jahre Kultur- und Sozialarbeit im StadtteilÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg
- 🎟️ ab 5 €
- 📅 15.04. – 31.07.2026
- 🎨 Fotografie, Archivmaterial, Plakate
- 🚶♀️ Sonntagsführungen mit dem Geschäftsführer der Motte, Michael Wendt, von 11 bis 12 Uhr.
Mataré begeistert mit seinen Tierplastiken in dieser Ausstellung in Hamburg

Süße Figürchen von Tieren könnte so mancher für Spielzeug halten, doch die Plastiken von Ewald Mataré (1887–1965) sind alles andere als albern: edle und grazile Formen, wunderschön glatt poliert und viel zu filigran für tollpatschige Kinderhände. Das heißt aber nicht, dass diese Ausstellung in Hamburg nicht für Kids ist – ganz im Gegenteil: Die Werke eignen sich bestens für hitzige Diskussionen über Lieblingstiere und die Eigenschaften, die wir mit ihnen verbinden. Der Künstler mit dem französisch klingenden Nachnamen ist ein deutscher Bildhauer, der mit Holzschnitten begann und schließlich mit angeschwemmten Fundhölzern übte, bevor er sich an den Figuren probierte. Ein bisschen siehst du diese Entwicklung in den Gesichtern der Tiere. Die Ausstellung “Nichts ohne Natur” im Ernst Barlach Haus versammelt nun 70 seiner tierischen Werke: Eine stehende Kuh aus Zink, ein liegendes Kälbchen aus Bronze oder ein aufgerichteter Bieber – alle nicht größer als wenige Zentimeter, das Talent des Künstlers umso beeindruckender.
- EWALD MATARÉ. »Nichts ohne Natur«. TierplastikenÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Ernst Barlach Haus – Stiftung Hermann F. Reemtsma, Baron-Voght-Straße 50 A, Jenischpark, 22609 Hamburg
- 🎟️ ab 6 €
- 📅 21.06.2026 – 11.10.2026
- 🎨 Plastik, Zeichnung (Expressionismus / Klassische Moderne)
- 🚶♀️ Öffentliche Führungen sonntags um 12 Uhr
Hamburg wird zur Foto-Hauptstadt: Die Deichtorhallen sind ein Muss!

Vielleicht hast du davon mitbekommen: Momentan läuft vom 5. Juni bis zum 22. September die Triennale der Photographie und wie der Name schon verrät, findet sie nur alle drei Jahre in Hamburg statt – Pflichtveranstaltung für alle Foto-Nerds also. Dieses Mal lautet das geheimnisvoll klingende Motto “Alliance, Infinity, Love”, das von dem weltbekannten Jazz-Song „Nature Boy” inspiriert ist. Für das Herzstück der Triennale (insgesamt elf Ausstellungen in acht Museen) musst du in die Deichtorhallen. Statt langweiligen Postkarten-Landschaften siehst du hier Fotos von etwa 30 Künstler:innen, die an unterschiedlichen Orten leben und echte Gesichter ohne Filter zeigen: von Australien und Japan über den Libanon und Palästina bis Brasilien und Jamaika, von Südafrika über Belgien und Großbritannien bis Grönland. In den weiten Räumen wirken die fast 500 Werke (darunter auch Videos und Kurzfilme) besonders eindrucksvoll. Wer dann noch nicht genug hat, schaut sich die Ausstellung “Cocktail Prolongé: F.C. Gundlach Special” an – die befindet sich nämlich ebenfalls in der Halle für aktuelle Kunst.
- Alliance, Infinity, Love. In the Face of the Other.Öffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Deichtorhallen, Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg
- 🎟️ ab 9 €
- 📅 05.06.2026 – 22.09.2026
- 🎨 Fotografie, Video, Film (Gegenwartskunst)
- 📷 Fotoworkshops an zwei Wochenenden mit André Lützen
Probesitzen erwünscht: Hör auf den Rat deiner Kinder bei dieser Ausstellung in Hamburg

Hach, der olle Tripp Trapp! Was er über die Jahre schon alles erlebt hat: viel Kindergeschrei, etliche Umzüge, immer wieder weitervererbt an die nächsten Geschwister. Der Holzkinderstuhl ist ein Klassiker in deutschen Esszimmern. Doch ging es beim Kauf wirklich darum, ob die Kids ihn bequem finden oder eher um die einfache Handhabung oder den zeitlosen Look? Um diese Frage dreht sich die neue Ausstellung im Museum für Kunst & Gewerbe, welche nicht nur den Tripp Trapp sondern die volle Bandbreite an Kinderstühlen (über zwei Jahrhunderte!) präsentiert: von volkstümlichen Hochstühlen und Modellen des frühen 19. Jahrhunderts über Jugendstil- und Bauhaus-Objekte sowie Popdesign der 1960er-Jahre – ein ganzes “Stuhl-Meer” sozusagen. Unter den Exponaten tauchen echte Designikonen auf, darunter Mini-Versionen von Marcel Breuers berühmtem Freischwinger „B34 (3/4)“ oder Philippe Starcks „Lou Lou Ghost“. Bring deinen Schützling mit: Kinder dürfen in dieser Ausstellung in Hamburg probesitzen.
- Minimöbel. Stühle für KinderÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G), Steintorpl. 1, 20099 Hamburg
- 🎟️ ab 8 €
- 📅 14.06.2026 bis 1.11.2026
- 🎨 Stühle
- 🚶♀️ Familienführung am 04. Juli um 15 Uhr
“You’ll never watch alone”im Bucerius Kunst Forum: So sah die Fashionwelt vor Instagram aus

Jetset zwischen New York, Paris und Tokio, exklusive Partys, luxuriöse Hotels und die größten Stars ihrer Zeit: Franz Christian Gundlach war mittendrin in der glamourösen Zeit der Nachkriegsjahrzehnte. Vor seiner Linse standen Schauspielerinnen wie Romy Schneider und Nadja Tiller ebenso wie zahlreiche internationale Models, Designer und Künstler:innen. Zu seinem 100. Geburtstag würdigt das Bucerius Kunst Forum den deutschen Fotografen und Sammler mit der Ausstellung “You’ll Never Watch Alone”. Seine Fotos geben dir Einblicke in eine Welt, die nur die wenigsten zu sehen bekommen: Backstage-Aufnahmen aus der Garderobe, Reise-Schnappschüsse und ungestellte Momentaufnahmen von Partys mit anderen Künstler:innen (darunter Nan Goldin und Cindy Sherman!), Zwischen Glanz und Glamour werden auch die weniger schillernden Seiten der Branche sichtbar – ein Thema, das treuen „Germany’s Next Topmodel“-Fans bekannt vorkommen dürfte. Fun Fact: Kristian Schuller, der bekannte GNTM-Fotograf, war einer von Gundlachs Schülern.
- F.C. Gundlach. You'll Never Watch AloneÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Bucerius Kunst Forum, Alter Wall 12, 20457 Hamburg
- 🎟️ ab 6 €
- 📅 08.05.2026 – 16.08.2026
- 🎨 Fotografie (Klassische Moderne / Postmoderne)
- 🚶♀️ Mittwochs findet eine halbstündige Führung um 13 Uhr statt
In dieser Ausstellung in Hamburg kommst du einem Blauwal ganz nah

Wasserratten aufgepasst: Wer sich abends eine Meeres-Doku zum Entspannen reinzieht oder mit sehnsüchtigen Blick die Taucherflossen im Keller anschmachtet, sollte sich diese immersive Ausstellung in Hamburg nicht entgehen lassen. Im Port des Lumières begibst du dich in die Welt der Meere, ganz ohne Taucherbrille oder Neoprenanzug: in tropische und eiskalte Gewässern wie die der Antarktis, in geheimnisvolle Wracks und verborgene Unterwasserhöhlen, von der Wasseroberfläche bis zu 300 Meter unter die Erde. Delfine, Haie, Schildkröten und Orcas begegnen dir als überdimensionale Projektionen aus rund 800 Originalaufnahmen – wann sonst kommst du einem Blauwal so nahe? Es hat etwas Verträumtes, wenn leuchtende Quallen ihre Bahnen ziehen oder unzählige Fische ein majestätisches Ballett tanzen. Unterdessen sorgt das Museum für die passende Musik: Walgesänge, Meeresrauschen und ein eigens komponierter Soundtrack machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis für alle Sinne (nur dass du trocken bleibst). Mit einem zusätzlichen Beitrag unterstützt du beim Ticketkauf das Startup Plastic Fischer, welches sich für den Schutz des Ozeans einsetzt – extra Karmapunkte für dich!
- Wunderwelt Ozean - Ein immersiver TauchgangÖffnet ein neues Browser-Tab
- 📍 Port des Lumières, Platz am 10. Längengrad 1, Hamburg, 20457
- 📅 ab 18.03.2026
- 🎟️ ab 17 €
- 🎨 Projektion, Musik
- 🧘♀️ am 11. und am 25. Juni findet um 20 Uhr immersives Yoga in der Ausstellung statt
Noch mehr Lust auf Kunst? Wo sich die buntesten Galerien der Stadt verstecken, verraten wir dir hier.